… stolpere ich über die offensichtlich allseits bekannte Darstellung von Schule 2.0 – sei’s drum. Kurz und knackig, schöner Problemaufriß.
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… stolpere ich über die offensichtlich allseits bekannte Darstellung von Schule 2.0 – sei’s drum. Kurz und knackig, schöner Problemaufriß.
… ganz besonders mit Schülern, sollte man mal kurz nachdenken.
Auf der E-Learning-Fachtagung “Lehren und Lernen mit digitalen Medien” (6.-7.11.2009, Ilmenau) gab es eine ganze Reihe interessanter Vorträge und Workshops. Mit einigen von denen möchte ich mich ganz gerne etwas weiter beschäftigen – dazu gehört z.B. die Keynote von Prof. Baumgartner – dazu jedoch später. Für mich sehr unmittelbar interessant sind die Ausführungen von Christian Czaputa zu unterschiedlichen didaktischen Szenarien mit Moodle. Zu diesem Thema hat er sich schon verschiedentlich geäußert – und dies ist immer sehr anregend für die kritische Reflexion der eigenen Moodelei gewesen, da Christian Czaputa theoretische Überlegungen und Praxisbezug sehr nachvollziehbar miteinander verbindet. Sein Vortrag ist dankenswerterweise bei Slideshare nachzuvollziehen. Sehr spannend wird es ab Folie 16 – es werden grundlegende Einsatzszenarien entwickelt. Das erfolgt deutlich reflektierter als zum Beispiel in dem von mir verwendeten, sehr empirischen Raster (Folie 13), obschon es erfreulicherweise Überschneidungen gibt 🙂 Gerade die Forderung nach einer Orientierung auf *Lern*- (statt Lehr-)aktivitäten und der Abkehr von eher instruktionalen Umgebungen erscheint mir sehr aktuell und dringend – häufiger sieht man auch innerhalb von Moodle ein bloßes Übersetzen herkömmlicher Lehrauffassungen in eine virtuelle Umgebung. Auch meine eigenen Kurse sind durchaus nicht immer frei davon… Deutlich wird, dass das Werkzeug ein Umdenken bei der Gestaltung von Lernprozessen befördern muss. Sagt sich leicht – und ist oft doch so schwer getan. Defizite (wie gesagt, auch bei meinen eigenen Versuchen) würde ich am ehesten bei der Gestaltung des Learning Supports / Scaffolding (Folie 22) sehen. Interessant wäre es, einmal good-practice-Beispiele dafür sehen und analysieren zu können. Richtig schön wäre mal eine Klausur von Moodlepraktikern, bei der intensiv und in Ruhe an der idealtypischen Umsetzung eines solchen Konzepts in wirkliche Kurse gearbeitet werden könnte. Vielleicht ist das geplante Moodlecamp 2010 eine Chance dazu?
Der bisherige Chefentwickler des E-Portfolio-Systems Mahara verlässt das Entwicklerteam, um sich beruflich neu zu orientieren. Das Mahara-Team kündigt zwar entsprechende personelle Veränderungen an und stellt die Fortsetzung der Entwicklung nicht in Frage – aber ein ungutes Gefühl bleibt. Gerade jetzt, wo wir beim Einführen des an unser Moodle gekoppelten Mahara sind… Hoffen wir das Beste.
Dann versuchen sie ausgehend vom Artikel des Tages nur über die in den Artikeln jeweils vorhandenen Links auf möglichst kurzem Weg auf den Zielartikel zu kommen. Scheint mir eine nette Möglichkeit zu sein, das Vernetzungsprinzip von Wiki und Wikipedia spielerisch einzuführen und erfahrbar zu machen. Nicht ganz so anspruchsvolle Initiative: das Googlespiel. Begonnen wird mit einem Substantiv, die Mitspieler bilden dann dazu Zusammensetzungen – gewonnen hat derjenige, der die höchste Trefferquote bei der Suche einfährt.
Die Tatsache, dass die Netzeitung als erstes ausschließlich online erscheinendes “Zeitungs-“Format antrat, darf getrost als Meilenstein im Medienewandel gelten. Ganz offensichtlich betrachten die Betreiber das Projekt als wirtschaftlich gescheitert und geben auf. Es wird zu beobachten sein, ob das eine Entwicklung im Medienbereich einläutet oder ein Einzelfall bleibt. Mir jedenfalls erscheint die Aufgabe bedauerlich – habe ich die NZ doch über lange Zeit hinweg per RSS gelesen und oft auch geschätzt. Immerhin gönnt sich die NZ noch einen Rückblick auf ihre Geschichte...
Auf jeden Fall eine empfehlenswerte Lektüre für medienpädagogisch Interessierte. Als PDF-Download ist das gesamte Werk übrigens Kostenlos, während es als Printausgabe auf 35$ kommt. Tipp von Graham Stanley via Facebook.
In einem reichlichen Dutzend Vorlesungen werden ganz unterschiedliche Aspekte v.a. von Computerspielen behandelt – das Spektrum reicht von wirtschaftlichen Faktoren über Wirkungsforschung bis hin zu Sozialstrukturen in Spielergemeinschaften. Die Vorlesungsreihe will auch einen Beitrag leisten zu den oft reflexartig geführten Diskussionen rund um vermeintliche und wirkliche Wirkungen von Computerspielen auf Jugendliche. Bereits stattgefundene Vorlesungen liegen als Audiomittschnitt und PDF vor.
Meine Favoriten sind Calvin & Hobbes (natürlich…) und Zits, beide sind hintergründig lustig, sprachlich z.T. wirklich anspruchsvoll und (im Falle von Calvin & Hobbes) auch grafisch eine Augenweide. Von beiden Cartoons hab ich inzwischen – Amazon sei Dank – fast alle im Print (ist einfach doch die schönste Art, dies zu genießen). Glücklicherweise gibt es aber natürlich auch eine Menge Onlineressourcen. Bei Calvin & Hobbes sind diese nicht ganz so üppig, da der Zeichner Bill Watterson konsequent jeder Art von Merchandising widerstanden hat. Dennoch sorgt einfaches Googeln für ausreichend Funde. Eine gute Möglichkeit, im Laufe der Zeit zu einer erklecklichen Sammlung (leider nicht sonderlich hoch auflösender) Strips zu kommen ist der Bezug der entsprechenden Daily-Comic-Newsletter: für Calvin & Hobbes von GoComics, für Zits von Arcamax. Aber auch politische Cartoons haben ihren festen Platz – etablierte Quelle dafür seit vielen Jahren: Cagle. Bei delicious hab ich inzwischen eine Reihe von Onlineressourcen rund um Cartoons und comics gesammelt, darunter auch eine Reihe an unmittelbar unterrichtstauglichen wie lesson plans, Arbeitsblätter usw. Sehr reizvolle Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich durch das online mögliche verbale Nachvertonen von strips – das ging bislang ganz ausgezeichnet mit bubbleshare.com. Leider geht dieser Dienst dieser Tage offline (siehe dazu auch diesen Beitrag)… Alternativen wären Angebote wie die von Voice Thread.
Gerade stoß ich beim (übrigens ganz vorzüglichen) free4teachers-Blog auf eine wirklich spannende Angelegenheit: Schüler erklären ihren Lehrern, was ein Wiki ist – und nutzen dazu das Online-Animationstool Xtranormal. Find ich gerade in dieser Verknüpfung richtig gut: Schüler als Lehrer, es geht um Wiki (m.E. eine der mächtigsten Anwendungen, wenn es um soziale Lernformen geht) – und es wird ein Tool genutzt, an dem sich meine MuK-Schüler gerade abarbeiten.
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