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Datensicherung und -austausch in kleinen Netzwerken

Foto: thomas.pawluc, piqs.de

Foto: thomas.pawluc, piqs.de

Bereits in kleinen Netzwerken – zu Hause, im Büro oder wo auch immer – stellt sich die Frage nach effizienten Möglichkeiten der Datensicherung und des Datenaustauschs. Ein regelrechter Server ist dabei oft etwas überdimensioniert, zumal seine Administration einige Sachkenntnis voraussetzt.

In meinem Hausnetzwerk (4 Rechner, Laptops, 2 Drucker, LAN und W-LAN) hab ich mit verschiedenen Varianten experimentiert – und bin jetzt bei einer (vorläufig) zufriedenstellenden Lösung angekommen, die vielleicht auch für Andere interessant sein mag.

Die vorletzte Variante basierte auf einem Altrechner mit etlichen älteren IDE-Platten. Auf dem Rechner war FreeNas aufgesetzt, eine Open-Source-Lösung als NAS (Network Attached Storage). Das auf BSD basierende Teil ist an sich recht elegant und wenig ressourcenhungrig, lässt sich gut über ein Webinterface administrieren und bietet die geläufigsten Dienste (Webserver unter lighthttp, Dateifreigaben per Samba, FTP und TFTP, Bittorrent Client, UPnP, iTunes-Server…) und ist damit gut geeignet, den häuslichen Datenverkehr zu übernehmen und selbst als Medienserver herzuhalten. In meinem Falle war der Server so eingerichtet, dass jeder Nutzer seinen eigenen Dateibereich auf einer Festplatte hatte, dazu kam noch ein Tauschverzeichnis. Auf einer weiteren Festplatte lagen die Dateibereiche für Backups der einzelnen Nutzer, auf der dritten Platte dann der Medienbestand und der Dateibereich für Bittorrent. Die Backups der Windows-Maschinen  liefen über  Personal Backup, einer recht funktionalen Freeware-Lösung, die auch differenzielle und inkrementelle Backups beherrscht und automatisch (zeitgesteuert) läuft (allerdings nur Datenbereiche sichert, keine Systemdateien – dafür ist ein regelrechtes Image zB über Acronis ohnehin besser geeignet).

Wie gesagt, an sich eine recht brauchbare Lösung, wenn man einen Altrechner einer sinnvollen Verwendung zuführen möchte (läuft immerhin schon auf einem 386er – wisst Ihr überhaupt noch, was das ist?). Allerdings sind schon ein paar Problemchen damit verbunden: Wenn die Netzwerkkarte des Servers keine Wake-on-LAN beherrscht, läuft die Maschine ununterbrochen, was unnütz Strom verbraucht. Wenn dann noch die Festplatten altern (die S.M.A.R.T.-Meldungen häuften sich) und das Board nur IDE-Platten verwalten kann (die kaum noch erhältlich sind), steht man schnell vor einer Auslauflösung.

Was tun? Eine  vollwertige NAS-Lösung war mir schlicht zu aufwändig und teuer. Bei Webrecherchen stolpere ich über ein niedliches Teilchen: Patriot Gearbox. Etwa so groß wie eine Zigarettenschachtel, betreibt mit bis zu 2 externen USB-Platten ein NAS und bietet ebenfalls die gebräuchlichsten Dienste (Dateifreigaben, FTP, iTunes, UPnP, Bittorrent). An einen USB-Port kann z.B. auch ein Drucker angeschlossen werden, der dann über den ebenfalls funktionierenden Printserver im Netz betrieben werden kann. Eine evtl. sogar schon vorhandene hinreichend große externe USB-Platte ran – über Webinterface einrichten, fertig.

Die Verzeichnisrechte lassen sich ziemlich fein abstufen, die Bedienung gestaltet sich recht einfach. Die installierte Firmware versteht nur FAT32, die im Netz verfügbare aktuelle Version allerdings auch NTFS. Das Teil läuft bei mir seit knapp 2 Monaten zuverlässig und klaglos, dabei ist die innere Struktur so geblieben wie weiter oben beschrieben.

Bislang ist mir nur ein Problem aufgefallen: Die Gearbox bietet ein internes Energiemanagement, mit dem man die Platte(n) nach gewisser Zeit abschalten lassen kann. Das funktioniert nicht wirklich, der Server hängt sich dann immer wieder auf. Wenn die verwendete USB-Platte ein eigenes Energiemanagement hat (was eigentlich ziemlich Standard ist), lässt man diese Serverfunktion einfach ausgeschaltet.

Insgesamt bin ich mit der Lösung sehr zufrieden: Klein, unaufällig, stromsparend, zuverlässig, mit ca. 50 € durchaus bezahlbar.

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