{"id":406,"date":"2010-03-30T17:30:11","date_gmt":"2010-03-30T15:30:11","guid":{"rendered":"http:\/\/eventualitaetswabe.de\/?p=406"},"modified":"2010-09-27T08:00:45","modified_gmt":"2010-09-27T06:00:45","slug":"datensicherung-und-austausch-in-kleinen-netzwerken","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/eventualitaetswabe.de\/?p=406","title":{"rendered":"Datensicherung und -austausch in kleinen Netzwerken"},"content":{"rendered":"<div style=\"width: 309px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 5px;\" title=\"Netzwerkkabel\" src=\"http:\/\/fotos.piqs.de\/0\/2\/9\/5\/1\/b357da11407aea50d7a985eb6b8c1e67.jpg\" alt=\"Foto: thomas.pawluc, piqs.de\" width=\"299\" height=\"224\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Foto: thomas.pawluc, piqs.de<\/p><\/div>\n<p>Bereits in kleinen Netzwerken &#8211; zu Hause, im B\u00fcro oder wo auch immer &#8211; stellt sich die Frage nach effizienten M\u00f6glichkeiten der Datensicherung und des Datenaustauschs. Ein regelrechter Server ist dabei oft etwas \u00fcberdimensioniert, zumal seine Administration einige Sachkenntnis voraussetzt.<\/p>\n<p>In meinem Hausnetzwerk (4 Rechner, Laptops, 2 Drucker, LAN und W-LAN) hab ich mit verschiedenen Varianten experimentiert &#8211; und bin jetzt bei einer (vorl\u00e4ufig) zufriedenstellenden L\u00f6sung angekommen, die vielleicht auch f\u00fcr Andere interessant sein mag.<\/p>\n<p>Die vorletzte Variante basierte auf einem Altrechner mit etlichen \u00e4lteren IDE-Platten. Auf dem Rechner war <a title=\"FreeNas\" href=\"http:\/\/freenas.org\/freenas\" target=\"_blank\">FreeNas <\/a>aufgesetzt, eine Open-Source-L\u00f6sung als NAS (Network Attached Storage). Das auf BSD basierende Teil ist an sich recht elegant und wenig ressourcenhungrig, l\u00e4sst sich gut \u00fcber ein Webinterface administrieren und bietet die gel\u00e4ufigsten Dienste (Webserver unter lighthttp, Dateifreigaben per Samba, FTP und TFTP, Bittorrent Client, UPnP, iTunes-Server&#8230;) und ist damit gut geeignet, den h\u00e4uslichen Datenverkehr zu \u00fcbernehmen und selbst als Medienserver herzuhalten. In meinem Falle war der Server so eingerichtet, dass jeder Nutzer seinen eigenen Dateibereich auf einer Festplatte hatte, dazu kam noch ein Tauschverzeichnis. Auf einer weiteren Festplatte lagen die Dateibereiche f\u00fcr Backups der einzelnen Nutzer, auf der dritten Platte dann der Medienbestand und der Dateibereich f\u00fcr Bittorrent. Die Backups der Windows-Maschinen\u00a0 liefen \u00fcber\u00a0 <a title=\"Personal Backup\" href=\"http:\/\/personal-backup.rathlev-home.de\/\" target=\"_blank\">Personal Backup<\/a>, einer recht funktionalen Freeware-L\u00f6sung, die auch differenzielle und inkrementelle Backups beherrscht und automatisch (zeitgesteuert) l\u00e4uft (allerdings nur Datenbereiche sichert, keine Systemdateien &#8211; daf\u00fcr ist ein regelrechtes Image zB \u00fcber Acronis ohnehin besser geeignet).<\/p>\n<p>Wie gesagt, an sich eine recht brauchbare L\u00f6sung, wenn man einen Altrechner einer sinnvollen Verwendung zuf\u00fchren m\u00f6chte (l\u00e4uft immerhin schon auf einem 386er &#8211; wisst Ihr \u00fcberhaupt noch, was das ist?). Allerdings sind schon ein paar Problemchen damit verbunden: Wenn die Netzwerkkarte des Servers keine Wake-on-LAN beherrscht, l\u00e4uft die Maschine ununterbrochen, was unn\u00fctz Strom verbraucht. Wenn dann noch die Festplatten altern (die S.M.A.R.T.-Meldungen h\u00e4uften sich) und das Board nur IDE-Platten verwalten kann (die kaum noch erh\u00e4ltlich sind), steht man schnell vor einer Auslaufl\u00f6sung.<!--more--><\/p>\n<p>Was tun? Eine\u00a0 vollwertige NAS-L\u00f6sung war mir schlicht zu aufw\u00e4ndig und teuer. Bei Webrecherchen stolpere ich \u00fcber ein niedliches Teilchen: <a title=\"Produkt-HP\" href=\"http:\/\/www.patriotmemory.com\/products\/detailp.jsp?prodline=6&amp;catid=44&amp;prodgroupid=160&amp;id=900&amp;type=21\" target=\"_blank\">Patriot Gearbox<\/a>. Etwa so gro\u00df wie eine Zigarettenschachtel, betreibt mit bis zu 2 externen USB-Platten ein NAS und bietet ebenfalls die gebr\u00e4uchlichsten Dienste (Dateifreigaben, FTP, iTunes, UPnP, Bittorrent). An einen USB-Port kann z.B. auch ein Drucker angeschlossen werden, der dann \u00fcber den ebenfalls funktionierenden Printserver im Netz betrieben werden kann. Eine evtl. sogar schon vorhandene hinreichend gro\u00dfe externe USB-Platte ran &#8211; \u00fcber Webinterface einrichten, fertig.<\/p>\n<p>Die Verzeichnisrechte lassen sich ziemlich fein abstufen, die Bedienung gestaltet sich recht einfach. Die installierte Firmware versteht nur FAT32, die im Netz verf\u00fcgbare aktuelle Version allerdings auch NTFS. Das Teil l\u00e4uft bei mir seit knapp 2 Monaten zuverl\u00e4ssig und klaglos, dabei ist die innere Struktur so geblieben wie weiter oben beschrieben.<\/p>\n<p>Bislang ist mir nur ein Problem aufgefallen: Die Gearbox bietet ein internes Energiemanagement, mit dem man die Platte(n) nach gewisser Zeit abschalten lassen kann. Das funktioniert nicht wirklich, der Server h\u00e4ngt sich dann immer wieder auf. Wenn die verwendete USB-Platte ein eigenes Energiemanagement hat (was eigentlich ziemlich Standard ist), l\u00e4sst man diese Serverfunktion einfach ausgeschaltet.<\/p>\n<p>Insgesamt bin ich mit der L\u00f6sung sehr zufrieden: Klein, unauf\u00e4llig, stromsparend, zuverl\u00e4ssig, mit ca. 50 \u20ac durchaus bezahlbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"wp-caption-text\">Foto: thomas.pawluc, piqs.de<\/p>\n<p>Bereits in kleinen Netzwerken &#8211; zu Hause, im B\u00fcro oder wo auch immer &#8211; stellt sich die Frage nach effizienten M\u00f6glichkeiten der Datensicherung und des Datenaustauschs. 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